Während sich große Teile Europas bereits auf den Herbst einstellen, gönnt sich Spaniens Mittelmeerküste aktuell noch einen sommerlichen Nachschlag. Die kommenden Tage bieten ein spannendes Zusammenspiel von Hochdruckeinfluss, warmen Temperaturen – und regionalen Ausnahmen, auf die es zu achten gilt.
Der spanische Wetterdienst Aemet sieht am Wochenende stabile Bedingungen für das Festland und die Balearen: Hochdruck bestimmt das Wetter und sorgt besonders ab Sonntag (25.10.2026) für spürbar steigende Temperaturen. In Alicante klettert das Thermometer örtlich bis auf 30 Grad; auch in Sevilla und Málaga werden Werte zwischen 27 und 29 Grad erwartet. Diese ungewöhnliche Wärme Anfang November wird als „Veroño“ bezeichnet – eine Mischung aus Sommer (verano) und Herbst (otoño).
Norden, Balearen und Kanaren: Regionale Unterschiede
Norden Spaniens: Hier bleibt es am Wochenende wechselhaft, mit Wolken und Regen in Galicien, den Pyrenäen und der nördlichen Küste. In Berglagen fällt sogar leichter Schnee.
Kanarische Inseln: Passatwinde bringen Regen in den Norden der gebirgigen Inseln, die Temperaturen bleiben beständig; in der neuen Woche nimmt die Bewölkung zu.
Balearen: Nach einem durchwachsenen Samstag steigen auch hier Sonntag und Montag die Temperaturen deutlich an, mit vielerorts über 25 Grad.
Ab Dienstag deutet sich ein Wetterwechsel an: Eine kleine Vaguada (Druckmulde) könnte regionale Schauer und Gewitter in den Südosten bringen. Laut europäischen Wettermodellen bleibt es in der ersten Novemberwoche gerade im Südosten sowie in Katalonien und auf den Balearen nasser als üblich.
Das mediterrane Muster bleibt damit erhalten – milde, oft warme Luft, gepaart mit gelegentlichen Wetterumschwüngen, wie sie das warme Meer am Mittelmeer begünstigt. Wer Sonne tanken möchte, sollte das an Spaniens Küsten jetzt auskosten – der Herbst steht in den Startlöchern.
Quelle: Agenturen





